FAQ – die meist gestellten Fragen

Bei einem ASground-Platz kann eigentlich nicht viel falsch gemacht werden. Dennoch bekommen wir vereinzelt Meldungen und Hilferufe, dass der Platz nicht so funktioniert.

Hier einige Beispiele – zur besseren Orientierung als Fragen aufbereitet:

  1. „Warum ist ASground immer grau?“
    Die Auslegware in den großen Autos ist grau und hat meist einen weißen Rücken. Das ist das Ausgansmaterial für unseren ASground. Wir verändern grundsätzlich nichts am Material auch nicht mit Farbe, da wir sonst die Beschaffenheit unseres Materials verändern würden, was wir auf gar keinen Fall machen wollen. Denn dann sind alle unsere Analysen und Materialkennwerte nicht mehr gültig.Heist es nicht: “Ein gutes Pferd hat keine Farbe?“ Ein guter Platz auch nicht!
     
  2. „Der ASground setzt sich nicht, bzw. es bildet sich nicht die gewünschte Matte?"
    Das liegt nicht am ASground-Material, sondern daran, dass der Platz am Anfang zu vorsichtig oder zu wenig beritten wurde. Man tut dem ASground nicht weh, wenn man ihn von der ersten Stunde an mit vielen Pferden bereitet. Man kann ihn auch am Beginn mit dem Traktor anwalzen. Dann aber – wie beim Silage befahren – immer geradeaus, vorwärts und rückwärts. Dann kommt auch die gewünschte Matte. Also: Reiten, reiten, reiten. Die ASground-Matte wird durch das Reiten immer besser (kompakter).
     
  3. „Der ASground ist zu tief?"
    Dann hat sich die Matte noch nicht gebildet, bzw. sie ist noch nicht genügend kompakt. Auch hier: Reiten, reiten, reiten und oder mit Traktor anwalzen.
     
  4. „Es knirscht, wenn ich reite?"
    Das hat seinen Ursprung nicht im ASground, sondern im falschen Tragschichtmaterial. Wir geben mit unserer Auftragsbestätigung stets eine Anleitung zum Bau und Betrieb eines ASground-Platzes. Darin ist ganz exakt beschrieben – incl. Sieblinie des Schotters -, wie die Tragschicht unter dem ASground aussehen muss. Wenn es nun beim Reiten „knirscht“ so sind lose Steine der Tragschicht der Grund. Dieses Problem zu beheben, ist nicht einfach und nicht vom Schreibtisch zu lösen. Da helfen wir mit Rat, nachdem wir den Reitplatz angeschaut haben.
     
  5. „Mein ASground-Reitplatz hat über Nacht 30 cm Schnee bekommen, was soll ich machen?“
    Wenn zu viel Schnee auf dem Platz liegt, sodass mit den Pferden nicht mehr vernünftig gearbeitet werden kann, sollte der Schnee bis ca. 10 cm (damit man nicht beim Schneeschieben ASground mitnimmt) abgeräumt werden. Dann kann man auf diesem 10 cm-Schnee auch wieder normal reiten, denn der Schnee wird auf einem ASground-Reitplatz nicht zu einer festgetretenen Schneedecke werden. Dazu fehlt der unnachgiebige Untergrund.
     
  6. „Bei Schnee stollen die Pferde auf ASground auf?"
    Das liegt nicht am ASground, sondern am Schnee. Bei bestimmten Konstellationen des Schnees pappt er ganz einfach und das auf jeder Tretschicht. Daran kann ASground auch nichts ändern. Hier hilft nur die alte Methode, die Hufe dick mit Fett zu versehen, oder sogenannte Schneeringe aufzuziehen. Der Hufschmid weiß in der Regel Rat.
     
  7. „Der ASground-Belag klingt beim Reiten hohl?"
    Dieses Phänomen Tritt sehr selten im ausgehenden Winter auf und hat seinen Grund in den stark wechselnden Temperaturen. Tagsüber heizt die Sonne die Oberfläche des ASground auf, der Schnee schmilzt und würde jetzt eigentlich in den Schotter der Tragschicht ablaufen. Der ist aber noch gefroren, also wasserdicht. So bleibt das Schmelzwasser im ASground und gefriert des Nachts oberhalb der wasserdichten Schotterschicht im ASground ebenfalls. Darauf zu reiten hört sich „hohl“ an. Trotzdem kann man normal mit den Pferden darauf arbeiten.
     
  8. „Meine Pferde bekommen auf dem ASground einen elektrischen Schlag?"
    Diesen Satz hören wir leider jedes Jahr ein- bis zweimal. Er hat uns seit Jahren sehr beschäftigt und uns veranlasst zig Messungen und Expertenmeinungen dazu einzuholen. Dieses Problem ist kein ASgroundspezifisches, sondern entsteht durch das Zusammenkommen vieler Ereignisse – auch auf Sandplätzen! Da ist zunächst das Wetter beteiligt. Voraussetzung ist Sonne, höhere Temperaturen und Luftbewegung. Zudem eine Tragschicht unter dem ASground-Belag, welche schlecht (elektrisch) leitet, z.B. grober, trockener Schotter, Betonrecycling und ganz besonders Strassenfräsgut. Ferner spielt auch die Kleidung und das Schuhwerk der Reiter auf dem Platz – nicht auf dem Pferd – eine Rolle. Kunstfasern des Longenführers und dicke Gummisohlen begünstigt die Aufladung bzw. lässt sie nicht in den Untergrund abfließen. Bei diesen Konstellationen kann – nicht muss – die stets vorhandene elektrostatische Aufladung der unterschiedlichen Körper – Pferd und Mensch – sich durch Übersprung entladen.
     
  9. „Wie funktioniert das mit dem Abäppeln?“
    Auf dem Reitplatz ist bei der täglichen Arbeit mit mehreren Pferden das Abäppeln zwar empfehlenswert, aber eigentlich nicht notwendig. Die in der aeroben, sauerstoffhaltigen ASground®-Struktur lebenden Mikroorganismen sorgen dafür, dass die natürlichen Äpfel zersetzt werden. Bei der Nutzung mit vielen Pferden ist ein Abäppeln jedoch empfehlenswert – und zugegeben, nicht so ganz einfach. Wenn sich jedoch ASground nach geraumer Zeit zu einer festen Matte verbunden hat, geht dies eigentlich ganz gut. Sehen Sie hier auch eine kurze Filmsequenz zum Thema Abäppeln.
     
  10. „Fliegen die Teppichflocken bei Wind nicht vom Platz?“
    Jeder normale Reitplatz hat eine Begrenzung. Wer sich mit Pferd und Reiten auskennt, weiß ebenfalls: Begrenzungen mit einer Höhe von 30 cm wird von Pferden gut angenommen und akzeptiert. Sofern diese Begrenzungshöhe gegeben ist, wird keine Teppichflocke den Platz verlassen. Schon gar nicht nachdem sich die gewünschte Matte mit ASground gebildet hat.
     
  11. „Werden die Teppichflocken über die Pferdehufe in die Natur getragen?“
    ASground-Flocken heften nur sehr schwer an den Hufen. Durch welchen Stoff sollten diese auch kleben? Sofern dennoch Teppichflocken an den Hufen heften, kann das sehr einfach verhindert werden: Hufkratzer raus, Hufen säubern und los geht´s. Wenn in der Halle zum Beispiel auf Sand geritten wird, werden ja auch die Hufen vor dem Verlassen der Halle ausgekratzt.
     
  12. „Was ist mit Laub auf dem ASground-Belag?"
    Wenn im Herbst die Blätter fallen und Ihr Reitplatz wird von Laubbäumen gesäumt, dann werden sie nach der ersten Frostnacht Blätter auf dem Reitplatz liegen haben. Genauso wie bei einem Sandplatz kann man diese mit Hilfe eines Laubrechen (vorsichtig) herunter rechen oder die Blätter mit einem Laubbläser entfernen. Hier ist etwas Gefühl verlangt, geht aber bei ein wenig Übung sehr gut. Dieses Abpusten muss sehr zeitnah geschehen, denn sonst sind die Blätter zusammengepappt und dann lassen sie sich nur schwer entfernen.
     
  13. „Funktioniert ASground auch bei einem Roundpen“?
    Natürlich, genauso gut wie auf einem Reitplatz.
     
  14. „Was muss ich beim Unterbau beachten?"
    Dieses Thema behandeln wir in unserer Homepage sehr ausführlich, deshalb hier nur noch einmal in Kürze: Zunächst ist eine gerade (Erd-)Fläche herzustellen. Bitte kein Loch in die Erde Buddeln, sondern nur den Bewuchs entfernen. Bei sehr weichem oder lehmhaltigem Erdreich wird zunächst, unter den Schotter ein leichtes Vlies gelegt. Auf dieses kommt ein Schotter (Mineralgemisch) kein Kies!! Der Schotter (in unserer Bauanleitung gibt es dazu eine Sieblinie) wird mittels Rüttelplatte verdichtet, sodass eine geschlossene Oberfläche entsteht. Darauf direkt ASground. Und nun Reiten, Reiten, Reiten. Eine zusätzliche Drainage ist nicht erforderlich, denn der Schotter hat die Wirkung einer Drainage.
     
  15. „Kann man den ASground auch in der Halle verwenden?“
    Natürlich! Allerdings sollte man hier gelegentlich beregnen, denn Wasser festigt zum einen die Matte und bindet weiterhin den Umgebungsstaub.
     
  16. „Braucht man in der Halle den gleichen Unterbau wie draussen?“
    In der Regel nicht, genaueres können wir aber erst sagen, wenn wir den Fußboden der Halle kennen.
     
  17. „Kann man auf ASground springen?“
    JA!  Dieses wird in Reiterkreisen oft in Frage gestellt, aber wir können ganz deutlich sagen: Ja, auf ASground kann gesprungen werden und das bis hin zur schweren Klasse! Schauen Sie sich diesen Film an und überzeugen Sie sich selbst!
     
  18. „Warum gibt es den ASground nicht in Ballen oder Big bags?“
    Wir liefern bekanntlich ASground nur lose in Lkw´s oder Containern aus. Das ist nicht nur die wirtschaftlichste Methode, sondern auch die umweltfreundlichste. Denn das Verpacken oder Einwickeln in Big Bags oder kilometerlange Folienbahnen würde bei einem 800er Platz rd. 1 Tonne Plastikabfall ergeben. Das wollen und machen wir nicht. Ein weiterer Unterschied zu unseren Wettbewerbern. Sehen Sie hier die Anlieferng von ASground!
     
  19. "Wie wird ein ASground-Platz gepflegt?"
    So gut wie gar nicht! In den ersten Monaten wird sich ein Hufschlag einstellen. Diesen bitte anfangs ca. 2-3 Mal/Monat, danach etwa alle 6-8Monate mit einer Mistgabel beseitigen. Dauert bei einem 800 m² Platz circa 20 min. Ansonsten nichts auf oder an dem ASground-Belag machen. Denn es werden sich nicht die vom Sandplatz gewohnten Löcher einstellen. ASground – am Anfang einmal richtig und gleichmäßig verteilt – behält bei ordnungsgemäßer Nutzung seine Form, weil in der ASground-Matte die einzelnen Flocken an ihrem Platz bleiben und nicht wie Sandkörnchen vom Pferdehuf verdrängt werden. Ganz verkehrt wäre es, mit einem Bahnplaner auf ASground herum zu fahren. Dabei würde die Matte, die wir haben wollen, wieder aufgerissen und zerstört. Als optische Schönheitspflege kann man evtl. zu besonderen Anlässen (Vorführung, Hengstschau oder Turnier) mit einer ganz leichten Schleppe (z.B. Baustahlmatte) ein oder zweimal über den Platz fahren. Mehr nicht. Dann sieht er (Zitat eines Kunden) „wieder aus wie geleckt“.

     

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15.02.2019

EQUITANA 2019 - 20 Jahre ASground

09.–17. MÄRZ 2019. MESSEGELÄNDE ESSEN, Halle 3, Stand A48

17.10.2018

ASground auf der Pferd & Jagd 2018!

Messe Hannover, 06.-09. Dezember, Halle 026, Stand C89

20.06.2018

Kunden lügen nicht!

Wir möchten Sandra Thieme ganz herzlich für Ihren Beitrag und das wunderbare Bild auf unserer...